Hörsysteme Häusler Mobil

Das passende Hörsystem

Welche Technik für Sie persönlich die Beste ist, hängt ganz von Ihrem Hörverlust und der Anatomie Ihres Ohres ab. Auch Ihre persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse spielen hier eine wichtige Rolle. Ihr Hörakustiker führt daher eine ausführliche Bedarfsanalyse mit Ihnen durch und schlägt Ihnen daraufhin die passende Technik vor, die Sie dann unverbindlich testen können.

Reinigen der Hörsysteme

Hörsysteme und Ohrstücke sollten regelmäßig gereinigt werden. Hierzu gibt es spezielle Pflegemittel. Es wird empfohlen, die Hörsysteme täglich mit einem elektrischen Trockenkissen zu trocknen, da Luftfeuchtigkeit und Salze schnell in das Gehäuse eindringen können. Außerdem sollten das Ohrstück und der Schallschlauch alle drei Monate professionell gereinigt werden.

Mehr Genuss beim Musik hören

Schluss mit dumpf klingenden Billigstöpseln: Für den vollen Genuss beim Musik hören verwenden Sie ausschließlich den individuell angefertigten Gehörschutz! Der Gehörschutz reduziert die Lautstärke aber nicht das Klangbild. Die wechselbaren Filter können je nach gewünschter Lautstärke und nach Bedarf eingesetzt werden. Erfahren Sie mehr über unsere Gehörschutzprodukte.

Für Angehörige und Freunde

Wenn das Gehör eines Normalhörenden nachlässt, so passiert dies häufig schleichend und unbemerkt. In vielen Fällen werden Angehörige und Freunde als erstes darauf aufmerksam.

Da eine Schwerhörigkeit dem Betroffenen auch seelisch berührt, ist zunächst einmal Verständnis gefragt. Wenn Sie mit jemandem sprechen, der eine Hörminderung hat, so schauen Sie ihm ins Gesicht, sprechen Sie langsam und formulieren Sie kurze Sätze. Auf diese Art und Weise sind Sie ihm eine große Hilfe. Vermeiden Sie, mit Ihrem Gegenüber zu schreien. Häufig sind schwerhörige Menschen sehr lautstärke-empfindlich.

BSG-Urteil über Hörgeräte

Laut BSG-Urteil vom 17.12.2009 (BSG, Urt. v. 17.12.2009, Az. B 3 KR 20/08 R) sind bei Hörgeräten Festbeträge rechtswidrig. Welche Auswirkungen hat das Hörgeräte-Urteil auf Sie? Wir fragen einen Rechtsanwalt.
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H?ren lernen

Hören lernenWir hören bereits vor der Geburt. Schon im Mutterleib nimmt ein Kind Laute von Außen wahr, denn ab der 24. Schwangerschaftswoche reagiert es bereits auf das Gehörte. Die Reifung und vollständige Ausdifferenzierung der Hörbahnen erfolgt jedoch erst nach der Geburt und wird durch akustische Reize angeregt. Diese Reize sind nicht nur für die physiologische Reifung des Gehörs, sondern auch für die Sprachentwicklung des Kindes enorm wichtig.

Etwa bis zum vierten Lebensmonat entwickeln sich die einzelnen Sinnessysteme isoliert. Alle Kinder weltweit weisen in dieser sogenannten ersten Lallphase dasselbe Lautierungsmuster auf. Im Alter von vier bis sechs Monaten nimmt jedoch der Hörsinn Einfluss auf die Sprachentwicklung. Das heißt, die Kinder nehmen ihre eigene Stimme bewusst wahr und beginnen, mit der Sprache zu spielen. Fehlt den Kindern der Hörsinn, verlieren sie die Neugierde, Laute auszuprobieren und verstummen in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres.

Bis zum Ende des dritten Lebensjahres bildet sich das Gehör als komplexes Netzwerk von Nervenverbindungen aus, welches mit den Zentren im Gehirn verbunden ist, in denen unsere Gefühle entstehen. Das Gehirn prägt sich die Bedeutung von Geräuschen ein, es lernt sie. Dies ist für die soziale Entwicklung und das Sprachverständnis von Kindern unerlässlich.



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