Wunderwerk Natur: Unser Gehör
Das menschliche Gehör besteht aus zwei Teilen: dem Hörorgan, das den Schall aufnimmt, und dem Gehirn, das diesen verarbeitet. Fällt es Ihnen zunehmend schwerer, andere Menschen zu verstehen, haben in der Regel beide Anteile Schaden genommen.
- Das Hörorgan: Ohrmuschel, Mittelohr und Innenohr (der Verstärker)
- Das Gehirn: Leitung, Filter und Verarbeitung (der Prozessor)

Intakte Haarsinneszellen eines gut Hörenden
So funktioniert's: Normalerweise übersetzen die Haarsinneszellen den Schall in
Nervenimpulse; diese werden vom Hörnerv schnell und präzise an das
Gehirn weitergeleitet, wo sie verarbeitet weren. Damit uns die vielen
Geräusche der Umgebung nicht überfordern, erreicht letztlich nur ein
Drittel aller Hörsignale unser Bewusstsein. Verantwortlich dafür: ein
ausgeklügelter Mechanismus im Gehirn, durch den unser Gehör
Wichtiges von Unwichtigem unterscheidet. Diese natürlichen Hörfilter
vernachlässigen das ständige Ticken der Uhr ebenso wie den eigenen Atem
oder das Rascheln von Kleidung.

Haarsinneszellen geschädigt
Wenn das Gehör auf leise schaltet
Lässt
Ihr Gehör nach, erreichen auch immer weniger Hörsignale Ihr Gehirn.
Daraufhin beginnt es, weniger zu filtern und stattdessen mehr
Informationen „durchzulassen“. Die Lautstärke des Gehörten steigt –
allerdings inklusive aller Nebengeräusche. Je länger eine
Schwerhörigkeit andauert, umso unzuverlässiger arbeiten auch die
natürlichen Hörfilter, deren Funktion abgebaut wird, da sie nicht
mehr genutzt werden.
Weil die Hörgeräusche nun zunehmend ungefiltert auf
Sie einstürmen, müssen Sie sich sehr anstrengen, um zu verstehen, was
andere sagen. Ihnen fällt es immer schwerer, Gesprächen inhaltlich zu
folgen, da Sie Ihre ganze Energie für die Konzentration benötigen.
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Quelle/Fotos: terzo Zentrum
Mit der terzo®Gehörtherapie kann Menschen jeden Alters einfach und schnell geholfen werden!
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